Aktuelles

  • 15.05.2013

    Rechtsgut Leben überwiegt: Eilrechtsschutz bei tödlicher Krebserkrankung

    Krebs ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland, obwohl die Diagnose Krebs heute längst kein Todesurteil mehr ist. Wenn aber die Ärzte mit chirurgischen, strahlen- und chemotherapeutischen Mitteln das Tumorwachstum nicht stoppen können, was muss dann die Krankenkasse noch übernehmen? Muss die Kasse auch nicht zugelassene Medikamente erstatten? Und wie lange dauert es, wenn man gegen die Kasse gerichtliche Hilfe beansprucht? Das Bayerische Landessozialgericht hat dazu eine klärende Eilentscheidung veröffentlicht.

  • 11.03.2013

    Neue Krebsmedikamente 2012 / 2013

    Tumortherapien können immer individueller auf den einzelnen Patienten und seine Krankheitssituation zugeschnitten werden. Dies belegen zahlreiche neue Krebsmedikemente, die im vergangenen Jahr zugelassen wurden beziehungsweise in Europa kurz vor der Zulassung stehen. Sie haben eines gemeinsam: sie ermögliche eine intelligente und zielgerichtete Behandlung des Tumors. Um welche Substanzen es sich dabei handelt, beschreibt folgender Überblick:

  • 12.02.2013

    Komplementäre Onkologie

    Viele Patienten leiden unter den Nebenwirkungen der Tumortherapie. Um diese zu reduzieren und die Krebsbehandlung zu unterstützen, fragen sie ihren Arzt häufig nach komplementären Verfahren. Dazu gehören aus dem Bereich Ernährung unter anderem Omega-3-Fettsäuren, Selen Curcumin oder Grüner Tee, aber auch weniger bekannte Stoffe wie Weihrauchextrakt und Resveratrol. Tatsache ist, dass die Komplementärmedizin einiges zu bieten hat, was Tumorpatienten Linderung verspricht. Allerdings ist zu beachten, dass nicht jedes komplementäre Verfahren bei jeder Tumorerkrankung und in jedem Behandlungsstadium sinnvoll eingesetzt werden kann.

  • 07.01.2013

    Studie zu ASS bei Prostatakrebs

    Der Zusammenhang von von Blutgerinnungs- und Entzündungshemmern wie Acetylsalicylsäure (ASS) und dem PSA Wert wird schon seit Jahren in der Fachwelt diskutiert und wirft bei Patienten zahlreiche Fragen auf. Jetzt wurde im Journal of Clinical Oncology eine Studie veröffentlicht, derzufolge der Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) das Risiko senkt, am Prostatakrebs zu sterben.

  • 12.12.2012

    Zweitmeinung hilft bei Therapieentscheidung

    Die Diagnose Krebs stürzt viele Betroffene in eine tiefe Verunsicherung. Wer in dieser Situation als Laie unter Zeitdruck entscheiden soll, welche Behandlung für ihn die richtige ist, der fühlt sich schnell überfordert. Dabei ist die sorgfältige Auswahl der Therapie ist bei Krebs oft wichtiger als der rasche Behandlungsbeginn, so die Meinung zahlreicher Experten.

  • 28.11.2012

    Brustkrebsforschung: Auf dem Weg zu einer individualisierten Therapie

    In die Brustkrebsforschung kommt Bewegung. Bislang war der axilläre Lymphknotenstatus entscheidend für die weitere Therapie nach der Brustkrebsoperation. Nun deutet vieles darauf hin, dass künftig molekulardiagnostische Verfahren Chancen für eine bessere prognostische Tumorbewertung bieten können.

  • 08.11.2012

    Maligne Lymphom: Rund 1800 Menschen erkranken jährlich an Morbus Hodgkin (Lymphogranulomatose)

    Maligne Lymphome stellen häufig vorkommende bösartige Erkrankungen dar, die vom lymphatischen Gewebe ausgehen und sich meist in Form von Lymphknotenvergrößerungen und/oder Vermehrung von Lymphzellen in Blut und Knochenmark äußern. Befallen werden aber nicht nur Lymphknoten und lymphatisches Gewebe wie Leber und Milz, sondern auch andere Organ- und Gewebssysteme wie Darm, Haut oder auch das Hirn.

  • 04.10.2012

    Spürbare Fortschritte im Kampf gegen Krebs

    Dank neuer, zielgerichteter Behandlungsstrategien konnte die Situation für Krebspatienten in den letzten Jahren deutlich verbessert werden. Besonders die Entwicklung von monoklonalen Antikörpern (mAK) und von Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) gegen zelluläre Targets spiegeln den Fortschritt der Krebsforschung in den letzten 20 Jahren wieder.

  • 24.09.2012

    Darmstadt: Vortrag über neue Ansätze zur Behandlung des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms

    Die Hormontherapie gehört zum Spektrum der Standardtherapien bei fortgeschrittenem Prostatakrebs. Das Ansprechen auf diese Behandlung kann jedoch im Laufe der Zeit nachlassen. Dann kommt es zum Fortschreiten der Erkrankung und es können sich trotz Testosteronwerten, die sich im Kastrationsniveau bewegen, neue Tumorzellen bilden. In diesem Fall spricht man von einem kastrationsresistenten Prostatakarzinom. Professor Clemens Unger erläutert im Rahmen eines Vortrags auf Einladung der Prostatakrebs Selbsthilfegruppe Darmstadt am Mittwoch, 26. September die Therapieoptionen bei kastrationsresistentem Prostatakrebs.

  • 26.07.2012

    Neues Medikament gegen schwarzen Hautkrebs

    Im August 2011 wurde mit dem Wirkstoff Vemurafenib in den USA ein neues Medikament zur Behandlung des schwarzen Hautkrebses (Malignes Melanom) zugelassen. Seit Februar 2012 ist der Wirkstoff auch in Deutschland erhältlich. Er soll spezifischer wirken und damit effizienter sein.